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Das Handwerk
Tischler-Innung Westerwaldkreis


 
Zukunft braucht Tradition! Wenn man an den Beruf des Tischlers denkt, so verbindet man damit ursprüngliches Handwerk, Arbeiten mit und rund um den Werkstoff Holz. Lebendige Tradition entwickelt sich weiter, öffnet sich den Fragen und Ansprüchen der Gegenwart. Deshalb verbindet das moderne Handwerk traditionelle Techniken mit kreativer Formgebung und innovativen Materialkombinationen, um anspruchsvolle ästhetische Konzepte umzusetzen.

Der Beruf des Tischlers entwickelte sich im 13. Jahrhundert aus dem Beruf des Zimmerers. Wachsende Ansprüche der Menschen an ihr Lebensumfeld, an ihre Möbel und den Gegenständen ihres täglichen Lebens schufen die Anforderungen für eine feinere Holzbearbeitung.

„Die Aufgabe des Tischlers ist zu allen Zeiten die gleiche geblieben: die nächste Umgebung des Menschen zu formen, die Holzarbeiten im Bau und die Wohnung so zu gestalten, daß der Mensch ein Heim findet, das seinen Lebensbedürfnissen entspricht und in dem er sich wohl fühlt.”
 
Dieser Satz stammt aus einem Lehrbuch von 1952 und ist auch nach über 50 Jahren aktuell. Heute bearbeiten Tischler mit moderner Technik den faszinierenden Werkstoff Holz. Mit neuen und vielseitigen Materialien wie Glas, Metall, Kunststoff, und neuen Produkten wurden neue Einsatzbereiche geschaffen. Zukunftsweisende Technik und modernes Management setzen heute die Maßstäbe effektiver Betriebsführung. Geblieben jedoch ist der Ehrgeiz, gut gestaltete, material- und umweltgerechte verarbeitete Produkte zu schaffen und das auf der Basis des Erfahrungsschatzes eines traditionsreichen Handwerks.

170.000 Beschäftigte waren im Jahr 2007 in Tischlereien beschäftigt. 10 % davon waren unter 25 Jahre, so eine Studie vom Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung der Bundesagentur für Arbeit. Kein Wunder bei der Beliebtheit dieser Ausbildung.
 

DAS BERUFSBILD  DES  TISCHLERS


Ideen umsetzen
In einem Beratungsgespräch mit dem Kunden wird eine Produktidee entwickelt und in einer Skizze festgehalten. Darauf basiert eine Zeichnung, nach der die Werkstücke gefertigt werden. Der Zeichnung werden Gestalt und Größe aller Einzelteile entnommen, und sie ist Grundlage für die Zusammenführung aller Einzelteile. CAD, das Entwerfen und Konstruieren am PC, unterstützt den Tischler bei diesen Tätigkeiten. Ein gutes Vorstellungsvermögen ist nach wie vor Grundvoraussetzung für den Tischler. Mit Formgefühl, konstruktivem Verständnis und zeichnerischem Talent entstehen aus dem Entwurf unter Einsatz von Werkstoffen, Maschinen und Werkzeugen die vom Kunden in Auftrag gegebenen Produkte

 
Arbeit vorbereiten
Nach der Materialliste, die auf der Basis der Fertigungszeichnung entsteht, werden Massivhölzer, Sperrholz-, Span- und MDF-Platten, Furniere und die übrigen Werkstoffe zugeschnitten und bereitgestellt. Ein erfahrener Tischler erkennt bereits an der rauen, unscheinbaren Oberfläche des rohen Brettes Maserung und Farbe des fertig bearbeiteten Stückes. Ein unbedachter Materialfehler, eine falsche Holzauswahl könnte die Qualität eines Werkstückes beeinträchtigen. Die Materialausnutzung ist besonders bei hochwertigen Hölzern von entscheidender ökonomischer Bedeutung.


Technik nutzen
Die vorbereiteten Hölzer und Werkstoffe werden im Maschinenraum zugeschnitten. An großen stationären Maschinen, die heute oft EDV-gesteuert sind, wird gesägt, gebohrt, gehobelt, gefräst oder geschliffen. Holzwerkstoffe - wie Spanplatten und Tischlerplatten oder mitteldichte Faserplatten - können mit Furnieren oder mit Kunststoff veredelt werden. Spezielle Pressen bringen unter hohem Druck und der Verwendung von Leim die Verbindung zustande. Auf der Hobelmaschine und Abrichte werden massive Holzteile in Form gebracht. Fräsen und Kehlmaschinen bringen das endgültige Profil. An Schleifmaschinen werden die Flächen sowohl von Massivholz als auch von furnierten Teilen geschliffen, bevor Lack oder andere Materialien aufgetragen werden können. Elektrische oder luftbetriebene Handmaschinen haben viele traditionelle Werkzeuge weitgehend ergänzt oder verdrängt. Mit pneumatischen oder hydraulischen Anlagen werden Werkstücke gespannt, festgehalten oder Arbeitsbewegungen ausgeführt. Druckluft wird beim Spritzauftrag von Farben, Lacken und Polituren sowie zum Pressen von Werkteilen beim Verleimen eingesetzt.
 
 
Hand anlegen
Während die Maschinen dem Tischler körperlich ermüdende Arbeiten abnehmen, bleiben viele feinere Arbeiten den geschickten Händen vorbehalten. Im Bankraum werden letzte Handgriffe vor dem Zusammenbau der Werkstücke vorgenommen oder Arbeiten ausgeführt, für die stationäre Maschinen nicht geeignet sind. Beim Furnieren ist die sorgfältige Auswahl der Furnierhölzer ausschlaggebend. Diese werden zugeschnitten, gefügt und zusammengesetzt. Das Zusammenpassen und Verleimen der Werkstücke, das Einpassen von Beschlägen, das Verglasen und schließlich das Montieren beweglicher Teile gehören ebenfalls zu den "Handarbeiten".
 
 
Flächen veredeln
Eine ansprechende Oberfläche gibt schließlich dem Werkstück das endgültige Aussehen. Ihre volle Schönheit erlangt die Tischlerarbeit durch die sorgfältig behandelte Oberfläche. Holz kann durch Bleichen, Aufhellen oder Beizen in seiner Farbe verändert werden. Größte Feinheit wird durch Wachsen, Mattieren, Lackieren oder Polieren erreicht. Eine ganze Reihe von Oberflächeneffekten - vom vornehmen Mattglanz bis zum spiegelnden Hochglanz entstehen.

 
Zum guten Schluss
Nach der Fertigstellung aller Teile bekommt der Kunde sein bestelltes Produkt beim Einbau zum ersten Mal zu Gesicht. Sei es im Rohbau das Fenster oder im bewohnten Haus das Einzelmöbel oder eine komplette Inneneinrichtung. Der saubere Einbau und der freundliche Umgang mit dem Kunden sind von hoher Bedeutung für die Zufriedenheit mit dem Produkt.

 
 
Verantwortlich: Kreishandwerkerschaft Rhein-Westerwald
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