Kreishandwerkerschaft Rhein-Westerwald

Metallhandwerker-Innung Rhein-Lahn-Westerwald


Beendigung der Ausbildung im Metallhandwerk gleich Freisprechung

Nach Beendigung der Ausbildung schaut sicherlich so mancher Junghandwerker wehmütig auf das erreichte – das sich als Ergebnis in Form des Gesellenbriefes wiederspiegelt - und lässt den Blick auf die vergangenen dreieinhalb Jahre Lehrzeit schweifen.

Dies war sicherlich auch bei den Junghandwerkern, die ihre Ausbildung im Metall- und Feinwerkmechanikerhandwerk erfolgreich absolviert hatten, der Fall. Für die Metallhandwerker-Innung Rhein-Lahn-Westerwald war es wie immer eine Verpflichtung, die jungen Absolventen im Rahmen einer Freisprechungsfeier für das erreichte Ziel, den Erhalt des Gesellenbriefs, förmlich freizusprechen.

Obermeister Christoph Held, Kirburg, gratulierte zu diesen Leistungen im Namen der Innung. „Das Metallhandwerk macht Spaß, es ist das Handwerk der Kreativen und der Könner. Ihr Handwerk! Haben Sie weiterhin Ihre Freude daran. Das Rüstzeug haben Sie nun erlernt, doch Ihr Werdegang hat gerade erst begonnen: Bilden Sie sich fort, machen Sie Karriere. Dazu müssen Sie nicht unbedingt studieren. Sicher, das ist ein möglicher Weg, um weitere Sprossen der Karriereleiter zu erklimmen. Aber: Er ist keinesfalls der einzige und auch nicht der mit absoluter Erfolgsgarantie. Karriere geht auch im Handwerk. Bestehen Sie im Alltag, finden Sie kreative Lösungen, seien Sie aufgeschlossen für gute Ratschläge und innovative Ideen. Zeigen Sie durch Ihr tägliches Engagement, Ihre Lernbereitschaft und Ihr Können, dass Sie etwas auf dem „Kasten“ haben“, so der Obermeister in seiner Ansprache.

Auch Dirk Kröller, Lehrer der Berufsbildenden Schule Westerburg, der stellvertretend für das Kollegium der Berufsbildenden Schulen im Innungsbezirk sprach, schloss sich den Grußworten an. „Während Ihrer Lehrzeit haben wir Ihnen das Wissen und die Fähigkeiten vermittelt, die Sie zukünftig benötigen, um als eigenständige Facharbeiter tätig zu werden. Behalten Sie Ihre Wissbegierde, setzen Sie das Erlernte in der täglichen Arbeit ein – und dies mit der nötigen Einstellung zur Arbeit. Das Produkt aus „Wissen“ multipliziert mit „Können“ multipliziert mit „Wollen“ ist gleich Null, wenn bereits einer dieser Faktoren nicht eingesetzt wird.“

Daran anschließend folgte das große Highlight des Abends, die Ausgabe der Gesellenbriefe an 33 Metallbauer und 17 Feinwerkmechaniker aus den Landkreisen Altenkirchen, Neuwied, Westerwald und Rhein-Lahn durch Obermeister Christoph Held, Dirk Kröller und den Vorsitzenden der Prüfungsausschüsse Steffen Woitzel, Olaf Roßtäuscher und Uwe Born.

Für besondere Prüfungsleistungen wurde Tim Trapp aus Langenscheid, Ausbildungsbetrieb Noll Metallbau GmbH, Görgeshausen, ein Präsent überreicht. Einen herzlichen Dank sprach Obermeister Held an Elisabeth Schubert, Hauptgeschäftsführerin der Kreishandwerkerschaft Rhein-Westewald, aus, die gekonnt und kurzweilig durch das Programm führte.

Verantwortlich: Kreishandwerkerschaft Rhein-Westerwald