Kreishandwerkerschaft Rhein-Westerwald

Innung der elektrotechnischen Handwerke Rhein-Westerwald


Das E-Handwerk hat neue Fachkräfte

Das Elektrohandwerk ist im täglichen Leben nicht mehr wegzudenken. Begonnen mit der Hausinstallation über die Unterhaltungselektronik bis hin zu Antriebssystemen und Blitzschutzanlagen. Für all diese Bereiche werden Fachleute des E-Handwerks benötigt.


Da noch kein Meister vom Himmel gefallen ist, muss zunächst eine Ausbildung zum Elektroniker / zur Elektronikerin erfolgreich abgeschlossen werden. So eben diesem erfolgreichen gratulierte die Innung der elektrotechnischen Handwerke Rhein-Westerwald zu Beginn dieses Jahres den Absolventen und händigte ihnen im Rahmen einer Freisprechungsfeier die Gesellenbriefe aus.

Obermeister Christoph Hebgen, Westerburg, zeigte sich sehr erfreut, dass zahlreiche Prüfungsabsolventen, Partner, Eltern und Ausbildern der Einladung gefolgt waren. In seiner Laudatio gratulierte er den jungen Kollegen. „Sie haben das erste Etappenziel Ihrer beruflichen Entwicklung erreicht und können sich mit dem heutigen Tage „Geselle“ nennen. Wir wollen dabei herausstellen, dass dies Ihr erster erfolgreicher Berufsabschluss ist. Vielleicht haben Sie sich das eine oder andere Mal durchbeißen müssen, haben sich überwinden und Ausdauer beweisen müssen. Aber ist es nicht toll, den verdienten Lohn in Form eines Gesellenbriefes in den Händen zu halten?, so Hebgen.

Von der Handwerkskammer Koblenz gratulierte Geschäftsführer Bernd Hammes den Junghandwerkern und zeigte auf, welche Weiterbildungsmöglichkeiten den Gesellen zur Verfügung stehen. Rolf Wanja, Kreishandwerksmeister der Kreishandwerkerschaft Rhein-Westerwald betonte in seiner Rede: „Bleiben Sie dem E-Handwerk und unserer Region treu, denn hier werden Sie gebraucht.“

Aus den Reigen der Berufsbildenden Schulen gratulierte Uwe Donath, Lehrer der Berufsbildenden Schule Betzdorf-Kirchen den Absolventen.

Was wäre eine Freisprechungsfeier, wenn nicht ein Vertreter der Junghandwerker auch einige Sätze an das Publikum richten würde.

Dieser Part wurde von Daniel Kindsvater übernommen. So berichtete er über die Lehrzeit im E-Handwerk und dankte zugleich auch den Ausbildungsbetrieben, Eltern und Freunden, die Wegbegleiter in den dreieinhalb Jahren waren.

Die Prüfungsbesten Nils Becher, Dreisbach (Ausbildungsbetrieb Raucher Building Automation GmbH, Nistertal), Nico Jung, Kirchen (Ausbildungsbetrieb R + B Elektrotechnik GmbH & Co. KG, Niederfischbach) und Christian Wilhelm, Girod (W & L Schaltanlagen GmbH, Dernbach) erhielten für ihre besonderen Leistungen ein Präsent.

Uwe Herold, Vorstandsmitglied der Innung, schloss seine gekonnte und kurzweilige Moderation mit dem Dank an alle Ausbildungsbetriebe sowie dem Gesellenprüfungsausschuss für die geleistete Arbeit.

Verantwortlich: Kreishandwerkerschaft Rhein-Westerwald