Kreishandwerkerschaft Rhein-Westerwald

Töpfer- und Keramiker-Innung Rheinland-Pfalz


Freisprechung der Töpfer- und Keramiker-Innung RLP

„Beginnend aus der Idee, festgehalten in einer Zeichnung, um hieraus ein Kunstwerk zu fertigen“ – so das Kurzschema für die Erstellung eines Gesellenstückes im Töpfer- und Keramiker-Handwerk.


Derartige Kunstwerke, hübsch in Pose gebracht, waren bei der diesjährigen Freisprechungsfeier der Töpfer- und Keramiker-Innung RLP im Keramischen Zentrum (Berufsschule) Höhr-Grenzhausen wieder zu bewundern. 3 Auszubildende wurden dort im Kreis von Arbeitskollegen, Familienangehörigen, Mitgliedern des Prüfungsausschusses und der Innung, Lehrern sowie dem Ehrenobermeister, Roland Giefer, im Rahmen einer kleinen Feierstunde nach bestandener Gesellenprüfung in den Gesellenstand aufgenommen.

Obermeisterin Martina Brück-Posteuka gratulierte den erfolgreichen Absolventinnen im Namen der Töpfer- und Keramiker-Innung RLP. In ihrer Ansprache brachte sie ihre Freude zum Ausdruck, dass sich erneut junge Menschen für eine Ausbildung im Töpfer- und Keramiker-Handwerk entschieden hatten. „Ich freue mich darüber, dass wir wieder junge Leute im keramischen Boot haben, die mit uns segeln, den Wind im Rücken fühlen und das Meer der Kreativität spüren. Das Meer der Kreativität ist nicht immer glatt, es geht auf und ab, auf stürmische Zeiten folgt eine Flaute, manchmal hängen wir tief unten im Wellental und dann wieder hoch auf dem Kamm“, so die Obermeisterin in ihrer Laudatio. Sie ermutigte die Gesellinnen dazu, wenn es mal nicht so gut läuft, nicht gleich aufzugeben sondern die Segel wieder neu zu setzen und die Herausforderung anzunehmen. Mit den Worten: „Ich wünsche euch viel Erfolg, gute Ideen, unerschöpfliche Kreativität sowie Zeit und Leidenschaft für die Keramik“, beendete Brück-Posteuka ihre Ansprache.

Gemeinsam mit den Mitgliedern des Gesellenprüfungsausschusses überreichte die Obermeisterin dann die Gesellenzeugnisse an die erfolgreichen Prüfungsteilnehmer, Rikarda Jansen (Landessiegerin), Sophia Piroth und Nana Schorb-Mergenthaler.

 Zum Abschluss wurde ein kleines kulinarisches Buffet eröffnet, das für das leibliche Wohl der Gäste sorgte. Bei lockeren Gesprächen in geselliger Runde fand die Freisprechungsfeier ihren Ausklang.

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