Kreishandwerkerschaft Rhein-Westerwald

Töpfer- und Keramiker-Innung Rheinland-Pfalz


Erfolgreiche Ausbildung im Töpfer- und Keramikerhandwerk

Große Freude herrschte im Keramischen Zentrum, Höhr-Grenzhausen


wo im Rahmen einer kleinen Feierstunde den erfolgreichen Gesellinnen im Töpfer- und Keramikerhandwerk im Beisein von Eltern und Ausbildern die Gesellenbriefe ausgehändigt wurden. Wer die geschmackvoll aufgebauten Gesellenstücke sah, merkte gleich, hier wurde mit viel Liebe zum Detail und Leidenschaft gearbeitet. Ergänzt wurden die Arrangements mit den in großen Bilderrahmen eingefassten Zeichnungen der Prüfungsstücke und Bildmappen, in denen ausführlich die einzelnen Arbeitsschritte beschrieben wurden.

Obermeisterin Martina Brück-Posteuka eröffnete die Freisprechungsfeier, beglückwünschte die jungen Gesellinnen und würdigte in ihrer Laudatio die Leistungen der Kolleginnen. „Heute haben wir drei Gesellinnen, die sicher erleichtert und froh sind, dass all ihre Mühen Frucht getragen haben und sie den Gesellenbrief in Empfang nehmen können. Freuen können sich aber auch die Wegbegleiter, der Betrieb, die Familie, Freunde und alle, die zum Erfolg beigetragen haben. Den größten Dank aber können Sie heute an sich selbst richten! Sie haben heute wirklich etwas geschafft, alle Aufgaben so gut Sie das konnten unter Prüfungsbedingungen erledigt und können jetzt stolz darauf sein“, so die Obermeisterin.

Sie ging in ihrer Ansprache auch darauf ein, dass stetiges Lernen ein wichtiger Faktor im Leben ist. Brück-Posteuka meinte jedoch nicht nur das Lernen zur beruflichen Weiterentwicklung sondern auch das Lernen, sich selbst zu loben um sich damit die Motivation und die Freude am Beruf zu erhalten.

Mit den besten Wünschen für die Zukunft beendet die Obermeisterin ihre Laudatio.

Gemeinsam mit den Mitgliedern des Gesellenprüfungsausschusses überreichte sie dann die Gesellenzeugnisse an die erfolgreichen Prüfungsteilnehmerinnen, Stella Rennertz (Landessiegerin) Ausbildungsbetrieb Töpferei Langerwehe Kuckertz & Rennertz GmbH, Langerwehe, Katharina Hardt, Ausbildungsbetrieb Ulf Huppertz und Ines Segger, Hilgert, und Li Mascha Bosselmann, Ausbildungsbetrieb Veronika Dietz, Töpferei, Königswinter. Von der BBS Montabaur überbrachte Heike Corcilius die Grüße und Glückwünsche und überreichte für die Gesellinnen Stella Rennertz und Katharina Hardt ein Preisgeld aus der Alexander Tutsek-Stiftung. 

Wenngleich auch Li Mascha Bosselmann kein Preisgeld erhielt, so überzeugte sie die Anwesenden mit ihrem überragenden Gesellenstück, zum Thema „Mythen und Legenden“, das vom Prüfungsausschuss mit der Note „sehr gut“ bewertet wurde.

Bei einem kleinen Imbiss und lockeren Gesprächen ließ man die Freisprechungsfeier ausklingen.

 

 

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