Kreishandwerkerschaft Rhein-Westerwald

Steinmetz-Innung Westerwaldkreis


Steinmetz-Innung tagte
Auch in diesem Jahr hatte die Steinmetz-Innung Westerwaldkreis ihre Mitglieder zur Innungsversammlung

 in die Räume der Kreishandwerkerschaft Rhein-Westerwald in Montabaur eingeladen. Ganz besonders freute sich Obermeister Müller, dass er auch den im vergangenen Jahr neugewählte Landesinnungsmeister, Hans-Peter Mulbach sowie seinen Stellvertreter, Hans-Jörg Schitthof begrüßen konnte. Als weiteren Gast hieß Müller Bruno Harich, Steinmetz und Steinbildhauermeister aus Neunkirchen-Eischeid, willkommen, der durch sein Engagement und den Einsatz seines „Mahnenden Mühlsteins“  im Kampf gegen sexuellen Missbrauch an Kindern und Jugendlichen bekannt wurde.

Nach der Begrüßung der Versammlungsteilnehmer und Feststellung der Beschlussfähigkeit erstattete Obermeister Peter Müller seinen Jahresrückblick.

Wenngleich sich auch im Bereich des Bestattungswesens nach wie vor nichts verbessert habe und Urnenbestattungen, Wiesengrabplatten oder Waldbestattungen weiterhin auf dem Vormarsch seien, wertete er die wirtschaftliche Lage im Steinmetzhandwerk nach wie vor als gut. Allerdings lasse nach wie vor die Fachkräftesituation zu wünschen übrig. Müller machte deutlich, dass eine gute Bezahlung der Mitarbeiter unumgänglich sei, um diese langfristig zu binden. Auch die Ausbildungsvergütung müsse, so der Obermeister, entsprechend angepasst werden, um bei den Jugendlichen Anreize für eine Ausbildung zu schaffen. Müller richtete auch seinen Appell an die anwesenden Kollegen, alle Gelegenheiten zu nutzen, für das Handwerk zu werben und an Ausbildungsmessen oder anderen Veranstaltungen teilzunehmen. In diesem Zusammenhang teilte er mit, dass die Innung auch in diesem Jahr am „Internationalen Museumstag“ im Landschaftsmuseum Hachenburg teilnehmen werde. Nach Bekanntgabe der Innungsdaten schloss Müller seinen Jahresrückblick und stellte diesen zur Diskussion.

Landesinnungsmeister Mulbach informierte gemeinsam mit seinem Kollegen Schitthof die Versammlungsteilnehmer über die Arbeit des Landesverbandes. Nachdem die Jahresrechnung 2019 sowie der Haushaltsplan 2020 einstimmig verabschiedet waren, berichtete Bruno Harich von der Reise seines „Mahnenden Mühlstein“.

Der gravierte Stein ist ein Mahnmal gegen Kindes-Missbrauch. Er wurde nach seiner zehnjährigen Wanderschaft durch 31 deutsche Städte zwischenzeitlich an Papst Franziskus übergeben und steht jetzt im Vatikan.

Im Anschluss an die Ausführungen Harich‘s beendete Obermeister Müller die diesjährige Innungsversammlung. Beim anschließenden Abendessendurch blieb noch ausreichend Zeit zum Austausch zu fachspezifischen Themen.

Verantwortlich: Kreishandwerkerschaft Rhein-Westerwald





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