Kreishandwerkerschaft Rhein-Westerwald

Tischler-Innung des Westerwaldkreis


 Freisprechungsfeier der Tischler-Innung Westerwaldkreis

Voller Stolz präsentierten die Gesellinnen und Gesellen


nach vollzogener Freisprechung ihren Gesellenbrief. Der Stolz war nicht nur bei den Junghandwerkern sichtlich erkennbar. Nein, auch den Ausbildern, Lehrern und Eltern sah man die Freude über den erfolgreichen Abschluss der Ausbildung an.

Zwar ist es bis zur Erlangung der Meisterwürde noch eine Zeit die verstreicht, doch der Stolz über die erfolgreich abgeschlossene dreijährige Ausbildung war überschwänglich.

Zur Freisprechungsfeier hatte die Tischler-Innung Westerwaldkreis ins „Haus Hergispach“ nach Herschbach eingeladen. Bereits zwei Tage vorher wurden die Gesellenstücke angeliefert und mussten sich den kritischen Augen der Jury, in diesem Fall der Mitgliedern des Gesellenprüfungsausschusses, stellen. Das Ergebnis eindeutig: 21 neue Fachkräfte im Westerwälder Tischlerhandwerk.

In seiner Laudatio gratulierte Obermeister Siegfried Schmidt, Welschneudorf, der jungen Kollegin und den Kollegen zur bestandenen Prüfung. „Die Zeit der Ausbildung ist vorbei“, so Schmidt. „Ab heute gestalten Sie Ihren eigenen beruflichen Weg. Denken Sie dabei aber bitte daran, dass eine handwerkliche Berufsausbildung ein hervorragendes Standbein ist, auf dem Sie Ihr weiteres berufliches Leben aufbauen können. Sie müssen bereit sein, Verantwortung zu übernehmen und sich für weitere Aufgaben zu qualifizieren. Noch ist kein Meister vom Himmel gefallen! Legen Sie daher Ihre Fachbücher nicht zu weit weg und visieren Sie Ihr nächstes berufliches Ziel an. Traditionell wäre dies die Meisterprüfung. Entwickeln Sie sich weiter und informieren Sie sich über die verschiedenen Weiterbildungsmöglichkeiten im Handwerk.“

Schmidt dankte in seiner Rede aber auch dem Ehrenamt, das für die Abnahme der Gesellenprüfung verantwortlich zeichnet. „Die Gesellenprüfung“, so der Obermeister „ wurde Ihnen vom Gesellenprüfungsausschuss unserer Innung abgenommen. Die in diesem Ausschuss ehrenamtlich tätigen Lehrer-, Arbeitnehmer- und Arbeitgebervertreter mussten die diesjährige Sommerprüfung unter Einhaltung zahlreicher rechtlicher Bestimmungen rund um Corona durchführen. Für sie waren es ebenfalls besondere Umstände, unter denen die Gesellenprüfung durchgeführt wurde.

Daher möchte ich mich an dieser Stelle auch ganz besonders bei allen Mitgliedern des Prüfungsausschusses und insbesondere seinem Vorsitzendenden, Herrn Peter Aller, bedanken. Vielen Dank für euern Einsatz.“

Welche Höhen und Tiefen Auszubildende während ihrer Lehrzeit durchliefen, welche Anstrengungen der Berufsschulunterricht in Zeiten von Corona bedeutete und was für kleine „Schmankerl“ die jungen Menschen erlebt haben, davon können schließlich nur die Junghandwerker selbst berichten. Und das taten sie auch. In einer kurzweiligen Rede gaben Anna Langewiesche und Philip Schüler zum Besten, wie sie ihre eigene Ausbildungszeit erlebt haben. Der Beifall des Publikums ließ erkennen, dass die beiden ihre Sache gut gemacht hatten – auch wenn sie nicht alles aus dem Nähkästchen ausplauderten.

Im Anschluss erfolgte das große Highlight des Nachmittags, die Verleihung der Gesellenbriefe aus den Händen von Obermeister Schmidt und dem Vorsitzenden des Prüfungsausschusses Peter Aller.

Prüfungsbester der diesjährigen Sommerprüfung wurde Christoph Mai aus Beselich (Ausbildungsbetrieb Siegfried Schmidt, Holzwerkstätte, Welschneudorf) sowie Simon Kolb aus Oberrod (Andreas Künkler, Tischlermeister, Rennerod).

Im Leistungswettbewerb „Die Gute Form“ erhielten Anna Langewiesche, Nister (HUF HAUS GmbH & Co. KG, Hartenfels) und Roman Eiglsperger, Müschenbach (H. Leiendecker GmbH, Merkelbach) eine Belobigung. Die beiden werden die Tischler-Innung Westerwaldkreis auf Landesebene vertreten.

 

Verantwortlich: Kreishandwerkerschaft Rhein-Westerwald





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