| Metallhandwerker-Innung Rhein-Westerwald |
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Freispruch für den Nachwuchs: Innung ehrt neue Gesellen Wenn sich das Metallhandwerk zu Beginn eines Jahres zusammenfindet, dann steht traditionell ein besonderer Moment im Mittelpunkt: die feierliche Übergabe der Gesellenbriefe. So auch kürzlich, als die Metallhandwerker‑Innung Rhein-Lahn-Westerwald insgesamt 21 Metallbauer sowie 6 Feinwerkmechaniker aus den Landkreisen Altenkirchen, Neuwied, Westerwaldkreis, Rhein-Lahn-Kreis zu ihrem erfolgreichen Berufsabschluss beglückwünschte. Die Historische Werkstatt des Stöffel-Parks, vielen auch als „Alte Schmiede“ bekannt, bot mit ihrem besonderen Charme den idealen Rahmen für die Freisprechungsfeier. Bis auf den letzten Platz gefüllt, begrüßte Obermeister Uwe Born die anwesenden Absolventinnen und Absolventen, deren Familien, Ausbilder sowie zahlreiche Gäste aus Handwerk und Politik. In seiner Ansprache würdigte der Obermeister die Leistungen der jungen Fachkräfte: „Dreieinhalb Jahre Ausbildung liegen nun hinter Ihnen. Dreieinhalb Jahre des Lernens, des Aneignens, des Selbermachens und des Wiederholens. Für diesen Lebensabschnitt erhalten Sie heute Ihr Prüfungszeugnis – ein Nachweis und eine Bestätigung, dass Sie die an Sie gestellten Aufgaben mit Bravour gemeistert haben. Hierzu gratulieren wir Ihnen im Namen der Innung.“ Mit einem Augenzwinkern fügte er hinzu: „Sie haben während Ihrer Ausbildung kontinuierlich und beharrlich an Ihrem großen Ziel festgehalten. Daher kann es für Ihr Verhalten nur ein Urteil geben: Freispruch!“ Diesen Worten schloss sich Christian Born, Vorsitzender des Prüfungsausschusses der Feinwerkmechaniker, an. Er betonte die hohe Qualität der gezeigten Prüfungsleistungen und hob hervor, wie wichtig engagierte Nachwuchskräfte für die Zukunft des regionalen Handwerks seien. Zudem dankte er den Ausbildungsbetrieben und Berufsschulen für ihre verlässliche und kompetente Begleitung der jungen Gesellen. Im Anschluss an die offiziellen Grußworte erfolgte die feierliche Überreichung der Prüfungszeugnisse und Gesellenbriefe. Die frisch freigesprochenen Metallbauer und Feinwerkmechaniker nahmen ihre Urkunden unter großem Applaus entgegen. Mit einem geselligen Ausklang, vielen Gesprächen und stolzen Familien endete eine Feier, die einmal mehr zeigte, wie lebendig und zukunftsorientiert das Metallhandwerk in der Region aufgestellt ist.
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