Kreishandwerkerschaft Rhein-Westerwald

Dachdecker-Innung des Kreises Altenkirchen


Ob´s stürmt oder schneit. Die Dachdecker-Innung des Kreises Altenkirchen war versammlungsbereit.

Das Sturmtief Frederike hätte fast die Jahreshauptversammlung der Dachdecker-Innung des Kreises Altenkirchen platzen lassen. Aber nur fast. Denn trotz der stürmischen Situation vor der Tür, konnte die Versammlung im Hotel – Restaurant „Alte Post“ in Wissen starten.


Alle zur Versammlung gemeldeten Teilnehmer waren anwesend. Obermeister Burkhard Löcherbach begrüßte recht herzlich die anwesenden Innungsmitglieder und Ehrengäste. Ganz besonders dankte er dem Geschäftsführer des Landesinnungsverbandes für das Dachdeckerhandwerk Rheinland-Pfalz, Rolf Fuhrmann, dass er als Referent bei der Innungsversammlung zur Verfügung stand. Dieser hatte im unmittelbaren Anschluss an sein Referat, noch einen Termin bei den Kollegen der Birkenfelder Dachdecker-Innung und somit noch einen zweistündigen, heißen Ritt durchs Orkantief vor sich.

Burkhard Löcherbach ging in seinem Geschäftsbericht auf die aktuelle Innungsarbeit und allgemeine handwerkspolitische Themen ein. Der Aufschwung habe sich auch im Jahr 2017 weiter fortgesetzt. Das bewertete der Obermeister sehr positiv. Die Auftragsbücher sind voll. Er sprach kurz die abgeschlossenen Wahlen des Jahres 2017 an. Dort habe sich der Anteil der Bundestagsabgeordneten mit handwerklichem Hintergrund verringert. Trotz einem Plus bei der Gesamtzahl der Abgeordneten. Es ist schade, dass sich diese Situation gerade im Bundesparlament so weiter fortsetzt. Er appellierte an seine Kollegen sich auch in den Parlamenten zu engagieren. Egal ob Ortsgemeinde oder Stadtrat. Wichtig ist es, dass das Handwerk auch in den entscheidenden politischen Gremien ein Mitspracherecht durch dortige Präsenz hat. Mit einem Dank für die gute Zusammenarbeit an die Vorstandskollegen und an die Geschäftsführung endete der Geschäftsbericht.

Auf der Tagesordnung standen die u. a. noch Nachwahlen zum Innungsvorstand, die folgendes Ergebnis brachten. Als zusätzlicher Beisitzer wurde Klaus Baldus gewählt. Unter dem Punkt Verschiedenes stellte sich der neue Kreishandwerksmeister Wolfgang Becker vor. In seinem Redebeitrag teilte er den Anwesenden u. a. seine Vorstellungen für eine erfolgreiche Arbeit des Handwerks im Kreis Altenkirchen mit.

Es standen noch Ehrungen an. So wurde der Beste des Prüfungsjahrganges 2017, Lucas Löcherbach vom Ausbildungsbetrieb Joachim Löcherbach, mit einem Zunftgürtel ausgezeichnet. Gratulationen zum 80. Geburtstag erhielt Werner Löcherbach. Und in Abwesenheit von Jubilar Klaus Wittig, der den goldenen Meisterbrief erhalten hatte, überreichte Burkhard Löcherbach dessen Sohn Timo Wittig das Innungspräsent für den Jubilar.

Obermeister Burkhard Löcherbach teilte mit, dass wieder eine Fachinnungsversammlung mit den Kollegen der beiden Nachbar-Innungen aus dem Kreis Neuwied und dem Westerwald geplant ist.

 Nachdem die Tagesordnung abgehandelt worden war, konnten die Innungsmitglieder noch Erfahrungen im Kollegenkreis austauschen.

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